Vereinssatzung des Schützenvereines Berliner Ring e.V.

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
Der Verein führt den Namen > Schützenverein Berliner Ring <. Er hat seinen Sitz in Berlin und soll in das Vereinsregister des Amtsgerichts Berlin-Charlottenburg eingetragen werden. Nach Eintrag in das Vereinsregister lautet der Name > Schützenverein Berliner Ring e.V. < Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 Zweck
Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Schießsports. Der Satzungszweck wird verwirklicht, insbesondere durch Förderung sportlicher Übungen und Leistungen sowie der Durchführung von Wettkämpfen.

 

§ 3 Mitgliedschaft
Mitglied kann eine natürliche Person werden, wenn sie:

a) nach schriftlicher Einwilligung eines Erziehungsberechtigten das 16. Lebensjahr vollendet hat, oder
b) volljährig ist, und
c) in geordneten, persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen lebt und
d) ein Führungszeugnis ohne Eintragungen vorlegt.

Die Mitgliedschaft ist schriftlich auf einem dafür vorgesehenen Formular zu beantragen. Der Nachweis, dass o.a. Bedingungen erfüllt sind, ist vom Beantragenden in Form von Unterlagen zu erbringen. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Die Entscheidung ist dem Antragsteller schriftlich mitzuteilen. Bei Ablehnung ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe hierfür mitzuteilen.

 

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft
Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluß oder Tod. Der Austritt ist dem Vorstand schriftlich mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Geschäftsjahres mitzuteilen. Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes ausgeschlossen werden, wenn:

a) die Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft nach § 3 nicht mehr vorliegen
b) das Vereinsmitglied in grober Weise gegen die Vereinsinteressen verstoßen hat, oder
c) mit den Beiträgen trotz Mahnungen mehr als drei Monate in Verzug ist.

 

§ 5 Beiträge
Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Festsetzung der Jahresbeiträge erfolgt durch den Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Vorstand wird ermächtigt, eine Beitragsordnung zu erlassen.

 

§ 6 Organe des Vereins
Vereinsorgane sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

 

§ 7 Vorstand
Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus dem/der Präsidenten und dem/der 1. sowie dem 2. Vorsitzenden. Alle drei haben Einzelvertretungsbefugnis und vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Der erweiterte Vorstand (Gesamtvorstand) besteht aus:

a) dem Kassierer/der Kassiererin,
b) dem Kassenprüfer/der Kassenprüferin,
c) dem Sportwart/der Sportwartin,
d) dem Schriftführer/der Schriftführerin.

 

§ 8 Aufgaben und Zuständigkeit des Vorstandes
Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig. Zu seinen Aufgaben zählen besonders:

a) Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung, sowie die Aufstellung der Tagesordnung
b) Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung
c) Buchführung, Erstellung des Jahresberichtes, Vorlage der Jahresplanung und eines
Haushaltsberichtes
d) Beschlussfassung über Aufnahmeanträge und Ausschluss von Mitgliedern

 

§ 9 Wahl des Vorstandes
Der Vorstand wird durch die Mitgliederversammlung gewählt. Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden. Die Mitglieder des Vorstandes werden für die Zeit von 4 Jahren gewählt. Der Vorstand bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt.

 

§ 10 Vorstandssitzungen
Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom Vorsitzenden einberufen werden. Die Vorlage einer
Tagesordnung ist nicht erforderlich. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei seiner Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten.

 

§ 11 Mitgliederversammlung
Jedes Mitglied hat bei der Mitgliederversammlung eine Stimme. Eine Übertragung der Ausübung des
Stimmrechts auf andere Mitglieder ist nicht zulässig. Die Mitgliederversammlung ist für folgende Angelegenheiten zuständig:

a) Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstandes, Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Vereinsauflösung,
b) Ernennung von Ehrenmitgliedern,
c) weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder dem Gesetz ergeben.

Einmal im Jahr soll eine Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand mit einer Frist von 6 Wochen unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Einberufung ist jedem Mitglied persönlich und schriftlich mitzuteilen. Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn es ein Mitglied bis spätestens zwei Wochen vor dem angesetzten Termin schriftlich fordert. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekanntzugeben. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung bedarf des Antrages von 30% aller Mitglieder unter Angabe der Gründe.

Eine Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Satzungsänderungen bedürfen einer ¾ Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Hierbei kommt es auf die abgegebenen, gültigen Stimmen an. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.

 

§ 12 Protokollierung
Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen und vom Versammlungsleiter und Schriftführer zu unterzeichnen.

 

§ 13 Kassenprüfung
Die von der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfer überwachen die Geschäfte des Vereins. Eine Überprüfung erfolgt einmal im Jahr. Das Ergebnis ist auf der Jahreshauptversammlung allen Anwesenden mitzuteilen.

 

§ 14 Auflösung des Vereins
Die Auflösung des Vereins ist durch den Beschluss der Mitgliederversammlung mit einer ¾ Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder herbeizuführen. Im Falle der Auflösung geht das Vereinsvermögen an das Deutsche Rote Kreuz. Wird mit der Auflösung des Vereins nur eine Änderung der Rechtsform oder eine Fusion mit einem gleichartigen anderen Verein oder Verband angestrebt, so dass die unmittelbare Verfolgung des bisherigen Vereinszwecks durch den neuen Rechtsträger weiterhin gewährleistet wird, geht das Vereinsvermögen auf den neuen Rechtsträger über. Diese Satzung wurde auf der Gründungsversammlung am 05. Dezember 1998 angenommen und wurde geändert am 09. Januar 1999 in § 1 Name.


Berlin, 09. Januar 1999